001 Was ist dein Ziel in einem Glaubensgespräch?

by BJ on February 15, 2012

by pasukaru76
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Bergprediger, Philosoph, Zaungast, Kreuzzugritter, Guru, Autoverkäufer… Wie würden diese verschieden Typen Dir von Jesus erzählen?

Wir sind als Menschen und Christen sehr vielfältig und führen auch so unsere Glaubensgespräche sehr unterschiedlich.  Aber wir Knechte wollen wie unser Meister werden,  besonders dann, wenn wir mit Nichtchristen reden.  Bevor aber  ich die taktischen und praktischen Fragen anpacke, möchte ich hier eher eine theoretische Frage stellen: Was meinst Du, war das Ziel von Jesus in seinen Glaubensgesprächen?

Um diese Frage in einen Kontext zu setzen, dachte ich, dass Karikaturen von evangelistischen Typen hilfreich wären, die ich persönlich erfahren habe.  Diese 6 Typen zeigen, was NICHT das Ziel sein sollte:

Bergprediger: Bekehrung
Philosoph: intellektuelle  Aufklärung
Zaungast: Frieden
Kreuzzugritter:  Siegen
Guru: unaussprechliche Übergabe
Autoverkäufer: Quote erreichen

Zu welchem Typ tendierst Du?  Kennst Du noch andere Karikaturen? Ich freue mich, wenn wir ins Gespräch kommen würden.

Du kannst entweder einen ‚Comment’ schreiben oder eine ‚Voicemail’ (rechts am Rand) schicken.

In meinem nächsten Podcast werde ich erforschen, was das Ziel von Jesus selber war.

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  • Andreas Hoffmann

    Sehr guter erster Podcast. Vielleicht noch etwas stockend in der Aussprache, aber das kommt mit der Zeit.
    Mir hat die Kategorisierung in die verschiedenen Gruppen gut gefallen. Sehr realistisch beobachtet. Ich hätte gedacht, dass es noch eine Kategorie “Zeuge” geben sollte, jemand der sagt “Also, bei mir war das so …”, der über seine persönlichen Erfahrungen spricht.
    Weiter so.

    [Reply]

  • BJ

    Die Kategorie finde ich sehr gut. Bei Straßenevangelisieren war ich einige Male “Zeuge.” Jemand fragt, “Warum machst du das?” Und ich sage, “Weil Jesus mein Leben verändert hat. Und jetz möchte ich das Anderen erzählen.” Dann bekomme ich eine Reaktion, die meine Botschaft relativiert: “Das ist schön für dich.” Wenn ich diese Reaktion bekomme, dann weiß ich, daß meinen Schwerpunk nicht genug auf Wahrheit gesetzt habe.

    Christen sagen oft: “Man kann nicht mit meinem Bekehrungszeugnis argumentieren.” Die Abwesendheit eines Arguments kommt davon, dass eine Erfahrung subjektiv ist. Es hat nichts mit einer objektiven Wahrheit zu tun. Der Glaubensgesprächpartner könnte sagen: “Ich habe eine andere geistliche Erfahrung gehabt. Deswegen bin ich Muslim.” Aber wenn man eine Interpretation der Erfahrung macht, dann steht man im Beriech von einer objektiven Wahrheitsaussage: “Ich habe diese Erfahrung gehabt, weil Jesus auf dem Kreuz für meine Sünde gestorben und drei Tage später auferstanden ist. Nur dadurch kannst Du gerettet werden.”

    Was hälst Du davon?

    [Reply]

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