Unerwartete Abenteuer: Tag 6 – Priscilla und Aquila Evangelisation

by BJ on August 10, 2012

Hast Du jemals einer Predigt zugehört und etwas komplett anderes davon mitgenommen als wovon geredet wurde? Ich habe Pastoren von diesem Phenomän mehrmals sprechen hören. “Pastor Frank, wegen Ihrer Predigt weiß ich nun, wie ich meine Meerschweinchen aufziehen muss.”

Das ist es genau, was ich am Tag 6 vom Andachtsbuch “Die unerwarteten Abenteuer” erlebte.

Lee, einer der Autoren von The Unexpected Adventure (Partnerlink), erinnert sich daran, wie er und seine Frau an einer Strategie arbeiteten, um in ihrer neuen Nachbarschaft die Leute zu erreichen. Lange Rede kurzer Sinn, sie fanden heraus, dass ihre Nachbarn viel offener waren über geistliche Themen zu sprechen als sie jemals gedacht hätten.

Aber hier ist das, was ich mitbekam.

Priscilla-Aquila Evangelisation

Beide, Lee und seine Frau, haben zusammen eine Strategie entworfen um ihre Nachbarschaft zu erreichen. Und als Lee eine Gelegenheit bekam, mit ein paar Nachbarn Essen zu gehen, war seine Frau dazu bereit, ihre eigenen Pläne zu ändern und die Gelegenheit am Schopf zu packen.

Ich bin ein ziemlicher Individualist. Meine meisten evangelistischen Bemühungen betreibe ich alleine, aber Gott hat die Geschichte von Priscilla und Aquilla mit einem Grund in die Apostelgeschichte gepackt. Das Duo aus Ehemann- Ehefrau war mit Paulus selber unterwegs (Apg.18,18). Wir wissen um die Probleme, die Paulus mit Markus hatte, und dass Paulus ziemlich wählerisch war, wen er als Begleiter für seine Missionsreisen wählte (Apg.15,36-41). Priscilla und Aquilla lehrten sogar einen der frühen großen Evangelisten, Apollos (Apg.18,26).

Bei mir ist es so, dass ich neben einer Ehefrau auch noch zwei kleine Töchter und eine weitere in den nächsten Wochen habe, also sind wir nicht ganz so mobil, wie es Prisciall und Aquilla waren, und brauchen für evangelistische Aktionen Babysitter.

Aber dies sind nur organisatorische Details. Wichtiger ist es, dass wir auf dem gleichen geistlichen und überraschenden Abenteuer sind, und dass wir nicht nur uns gegenseitig in unseren individuellen Reisen unterstützen.

Mein Aktionspunkt:

Als ich Sylvia von Priscilla und Aquilla erzählte, ließ ich sie auch wissen, dass, obwohl ich das Bedürfnis habe, die Verlorenen zu erreichen, ich dies nicht ohne sie tun kann und will.

Normalerweise beten wir morgens mit einer Tasse Kaffee im Bett für den Tag. Und diese Gebete tendieren dazu, sich auf uns selbst zu zentrieren. Wir sind ziemlich schlecht darin, zu anderen Tageszeiten zu beten

Als ich aber am nächsten Tag, nachdem die Kinder im Bett waren, im Esszimmer vorschlug, gemeinsam zu beten, wurde es sehr interessant. Wir beide beteten ganz selbstverständlich für andere. Unsere Gebete waren länger, weil wir nicht unter Zeitdruck standen, den Kindern Frühstück vobereiten zu müssen oder unterbrochen zu werden.

Was hast Du für Tipps für Priscilla-Aquilla Evangelisationen?

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