Unerwartete Abenteuer: Tag 4 – Die riesige Herausforderung

by BJ on August 6, 2012

Mann. Die Herausforderung von Lee hat mich komplett ins Gesicht geschlagen.

Er fing damit an, wie unrealistisch es ist, wenn man auf den perfekten Moment wartet, um jemanden von Jesus zu erzählen. Er erzählte eine Geschichte aus seiner Jugendzeit, worin ein Freund in seine direkte Nachbarschaft zog, was bedeutete, dass er eine Chance bekommen konnte, von Jesus zu erzählen.

Sie trafen sich mehrere Male bis sein Freund spontan wegziehen musste. Dieser Freund wurde später Christ und fragte sich, warum Lee nicht von der wichtigsten Sache erzählen konnte, die ein Mensch wissen sollte.

Warum hat keiner mich hingesetzt?

Als ich während meiner Collegezeit Christ wurde, war es, als hätte ich diese Nachricht zum ersten Mal gehört. Ich fragte mich auch, warum mir das keiner früher erzählt hatte. 6 Monate lang war ich Teil eines Hauskreises am  College und war sogar auf einer Freizeit mit ihnen gewesen.

Ich dachte sogar an meine Highschool Zeit zurück, an Jordan Bass, keinen engen Freund, aber einen bekennenden Christen, den ich respektierte. Er hätte trotz fehlender Freundschaft auf mich zugehen und sagen können: “B.J., ich möchte mit Dir über etwas Wichtiges reden. Hast Du Lust mit mir zu Taco Bell zu gehen.”

Wie viele Leute kenne ich, egal ob enge oder nicht so enge Freunde, Familienmitglieder, Nachbarn, die so wie ich sind? Die bereit für einen Christen sind, der nur die Initative übernimmt?

Die riesige Herausforderung

Das Problem, das ich mit dem Initieren habe, ist der Sinn der Dringlichkeit.  Ich mochte noch nie diese Art von Herausforderung. Hier ist die Faust- ins Auge- Herausforderung:

Lebe den nächsten Monat Deines Lebens so als wäre er der letzte.

Das hat mein Denken gereinigt. Ich machte eine Liste von so vielen Nicht-Christen, wie ich nur denken konnte. Es wurden 40. Eine sehr biblische Zahl.. Leider nur nicht assoziiert mit angenehmen Erlebnissen (Die Flut in 1. Mose 6-9, die 40 Jahre von Israel in der Wüste, Jesus wurde 40 Tage in der Wüste versucht.)

Also, sollte ich in 30 Tagen sterben, würde das heißen, dass ich bis Tag 34 Zeit hätte, um all diese Leute mit dem Evangelium zu erreichen- Und ich würde nicht mehr dieses 42-tägige Andachtsbuch beenden können, weil ich theoretisch tot sein würde. Ich glaube nicht, dass der Redakteur daran gedacht hat. Ich werde so großzügig sein und ihm vergeben.

Bibel Verse:

Lehre uns zu bedenken, wie wenig Lebenstage uns bleiben, damit wir ein Herz voll Weisheit erlangen! (Ps 90:12)

Weisheit von meiner Frau

Ich erzählte ihr von dieser Herausforderung und ihre Antwort war darauf: ” Das geht komplett gegen den Gedanken von Stein im Schuh. Indem man diesen Druck aufbaut, Leuten von Jesus erzählen zu müssen, kannst Du gar nicht mehr so überzeugend und taktisch sein wie Jesus es in seinen Gesprächen war. Du wirst keinen Stein in ihren Schuh legen können.”

Sie hat recht. Ich möchte nicht wie eine Dampfwalze über jeden auf meiner Liste mit dem Evangelium überrollen. Ich möchte nur mit mehr Intention leben.

Mein Ziel ist nicht, jedes Mal ein Tor zu schießen, wie Greg Koukl es ausdrückt, sondern jeden zum Kreuz bringen. Für einige bedeutet es vielleicht nur, wieder regelmäßigeren Kontakt zu haben. Für andere bedeutet es dort wieder anzuknüpfen, wo wir aufgehört haben.

Hattest Du jemals die Herausforderung so zu leben als sei es Dein letzter Monat? Was ist passiert?

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