Unerwartete Abenteuer: Tag 11 – Jesus wählte untrainierte Risikofreudige

by BJ on August 17, 2012

“Oh nein, nicht schon wieder” dachte ich. Vor ein paar Jahren war ich nach dem Gottesdienst in einem Gespräch mit Luisa verwickelt gewesen, einer Frau, die zu einem Mann aus Ghana verheiratet war und kein Christ war. Sie schüttete zu offen ihre Eheproblem aus, so dass ich normalerweise versuchte, einem Gespräch mit ihr aus dem Weg zu gehen.

Dieses Mal befreite ich mich aber aus diesem Strom. Anstatt nur nervös zu lächeln und meinen Kopf zu nicken, sagte ich ganz mutig, aber ohne jegliche Liebe: “Dein Glücklich- sein kann nicht von Deinem Mann abhängen. Du musst Dein Leben Jesus übergeben. Hast Du dies jemals getan?”

“Nein, ich denke nicht” antwortete sie mit einem verwirrten, fast schon traurigen Blick.

“Würdest Du dies gerne heute tun?”  fragte ich. Immer noch lieblos.

“Nun, ich bin mir nicht sicher. Ich muss darüber nachdenken.”

Ich muss es zugeben: Ich war weder voller Liebe noch voll des Heiligen Geistes. Ich fühlte mich  schuldig wegen dieser geistlich manipulierenden Konversation. Ich bekannte dies damals sofort einem Freund. Das einizige Gute daran war, dass ich ein Risiko eingegegangen war.

Eine Woche später kam Luisa mit einem Lächeln auf dem Gesicht zu mir.

“Ich bin bereit.” sagte sie. “Ich bin jetzt dazu bereit, mein Leben Jesus zu geben.”

Dieses Mal war ich von den Socken. “Mh, okay” sagte ich, während ich versuchte mich zu orientieren. Ich setzte mich mit ihr hin, fand heraus, ob sie die Gute Nachricht verstanden hatte, und sie betete, um Jesus anzunehmen.

Einfach unglaublich. Gott gebrauchte meinen lieblosen, und doch mutigen Anlauf um sie dafür vorzubereiten, Christ zu werden. Obwohl unperfekt, wurde ich ein perfektes Beispiel dafür, wie Gott keine Christen braucht, die alles richtig machen.

Er braucht Menschen, die ein Risiko eingehen.

Jesus wählte untrainierte Risikofreudige

Bei Stein im Schuh geht es darum, exzelellent und bereit für jegliche Art von Gaubensgesprächen zu werden. Wenn ich mir Jesus in den Evangelien anschaue, dann ist es das, was ich gerne zu tun imstande wäre. Und ich möchte anderen Christen helfen, in dieser Hinsicht auch wie Jesus zu werden.

Aber indem ich mir Jesus anschaue, kann ich auch eingeschüchtert werden. Ich werde niemals bereit sein, wenn ich darauf warte, genug Weisheit und Training zu bekommen bis ich seinem Beispiel selbstbewußt folgen kann.

Mark Mittelberg, einer der Autoren von The Unexpected Adventure, sagt, dass “Gott keine Experten braucht, sondern Diener, diejenigen, die sich bereit stellen und darauf vertrauen, dass er ihre Anstrengungen, andere geistlich zu beeinflussen, honorieren wird.”

Wenn ich an die Apostel denke, die Jesus ausgewählt hat, sehe ich dies. Sie waren Männer ohne jeglichen Status (außer dem später hinzugefügten Paulus). Petrus war Fischer, Matthäus ein Steuereintreiber, und beide waren willens, ihr Leben sofort aufzugeben, als Jesus zu ihnen sagte: “Folge mir nach!” (Matth.4,18-19; 9,9)

Jesus kann etwas mit untrainierten Risikofreunden anstellen.

Jesus trainierte untrainierte Risikofreudige

Petrus führte 3000 Leute zu Christus in seiner ersten aufgeschriebenen Predigt in Apg. 2,14-41. Petrus und Johannes wurden von den jüdischen Gelehrten als ‘ungebildete, normale Männer’ bezeichnet, aber sie waren von Jesus 24 Stunden am Tag für über 3 Jahre trainiert worden.

Sie beobachteten den besten Prediger, den die Welt jemals gesehen hat, und er sandte sie mindestens zwei mal in Paaren aus, um in den umherliegenden Dörfern zu predigen (Matth.10,5; Luk.10,1)

Als er er zuerst die beiden Fischer- Brüder, Petrus und Andreas, rief, sagte Jesus ncht: “Folgt mir nach. Ihr seid Menschenfischer.”

sondern

“Folgt mir nach und ich werde Euch zu Menschenfischern machen.” (Matth.4,18)

Und er füllte sie nicht mit dem Heiligen Geist wie in einer christlchen Version des Filmes “Die Matrix” und sagte: Nun seid Ihr bereit.” Der Heilige Geist füllte Petrus an Pfingsten als einen schon trainierten Apostel.

Es kamen nicht nur 3000 durch die Predigt von Petrus an Pfingsten zu Christus, aber wir haben den ersten und zweiten Petrusbrief als Resultat von dem früheren Fischer. Ausserdem haben wir das Evangelium von Markus, was eigentlich ein Reportage von Petrus ist, wie er von Jesus’ Worten und Taten bezeugt. All dies sind die Ergebnisse von einem Nachfolger, der von Jesus persönlich für 3 Jahre trainiert wurde und dann von Jesus durch den Heiligen Geist für die nächten 2-3 Jahrzehnte trainiert wurde.

Geöffnte Türen für risikoreiche Möglichkeiten

Ich suche nicht nach etwas ausserhalb meines Alltags mit diesem Experiment von den unerwarteten Abenteuern. Ich möchte, dass Evangelisation und Abenteuer ein Teil meines Lebens werden, wenn ich meinen Hund spazieren führe, mich mit meinen Nachbarn unterhalte und meine Tochter von der Vorschule abhole.

Also werde ich mir kein Froschkostüm ausleihen, eine Augenbinde aufsetzen, laute Musik auf meinem iPod spielen und sehen, wohin dies führt.

Ich habe zwei kleine Töchter, eine hochschwangere Frau und verschiedene Jobs, um Geld zu verdienen. Aber Paulus war sogar noch mehr eingeschränkt im Gefängnis als er schrieb:

Tretet auch für uns ein, wenn ihr betet! Bittet Gott, uns eine Tür für seine Botschaft zu öffnen. Dann können wir das Geheimnis weitergeben, das Christus uns enthüllt hat und für das ich im Gefängnis bin. Betet, dass ich meinen Auftrag erfüllen und dieses Geheimnis klar und verständlich verkünden kann. (Kol.4,3-4)

Dies sind meine zwei Aktionspunkte für einen risikoreicheren Glauben:

  1. Mein Gebet: Jesus, ich habe das Privileg, dass Du in mir bist durch den Heiligen Geist. Genauso     wie Du Deine Jünger zu Menschenfischern gemacht hast, möchtest Du dies auch in mir tun. Hilf mir, mehr Risikos für Dich, Jesus, einzugehen.
  2. James fragen, der auch dieses Buch liest, für mich zu beten. Kol.4,3 ist ein Gebetsanliegen, dass andere für ihn für offene Türen beten, Also werde ich James heute anrufen um ihn zu fragen, ob er für mich beten kann.

Ich würde gerne von Dir und Deinem Leben hören, wie Gott Dich benutzt hast, als Du ein Risiko eingegangen bist.

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