Indiana Jones Evangelist werden (Tag 15)

by BJ on September 14, 2012

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Ich würde gerne eine Art Indiana Jones Evangelist sein. Wenn jemand ihn fragte “Was sollen wir tun, Indiana?” antwortete er immer schelmisch: ” Ich werde mir etwas ausdenken.” Und dann machte er das…spielend vollbringt er verblüffende Stunts mit einer Gerissenheit, die einem Gänsehaut gibt und zum Lachen bringt.

Ich aber bin passiv und introvertiert. (Mich beruhigt die Tatsache ein wenig, dass Harrison Ford auch introvert ist.) Es ist ein großer Kraftakt für mich, Dinge zu bewegen. Aber ich weiß auch, dass ich zu der Person werden kann, die mehr Risiken eingeht und Konversationen geschickt und sogar humorvoll lenken kann.

Ich möchte dies nicht nur tun, weil ich mehr wie Indiana Jones sein möchte, sondern weil eine ganze Menge an Jesus in dem berühmten archäologischen Professor drin steckt. Außerdem spricht meine eigene Erfahrung im Bereich Englischlehren dafür. Also kann es gelernt werden.

Freiheit rührt von tausenden Stunden an Erfahrung und Disziplin her

Ich habe tausende Stunden im Englischunterrichten in den letzten 10 Jahren verbracht. Zuerst bereitete ich mehrere Stunden lang die einzelnen Unterrichte vor und war trotzdem sehr nervös. Ich zucke inenrlich zusammen, wenn ich daran denke, wie nervös ich den verschiedensten Geschäftsleuten in Hamburg vorgekommen werden muss. Aber nun kann ich mit wenig oder keiner Vorbereitung unterhaltsame und effektive Englischstunden halten. Ich wurde der Indiana Jones im Geschäftsenglisch.

Die Nervosität motivierte mich alles das zu lernen, was ich für eine erfolgreiche Englischstunde brauchte. Stundenplaung ist heutzutage instinktiv. Und die Erfahrung gab mir die Freiheit, spontan, clever, voller Spass und – am Wichtigsten – effektiv zu sein.

Ich weiß also, wie es ist, den Preis zu zahlen, um für jegliche Art von evangelistischen Begegnungen bereit zu sein, dass Risiken einzugehen und fleißig von meinen Fehlern zu lernen mir die Indiana Jones Freiheit erlauben wird. Manchmal brauche ich Wochen um meine Fehler anzuschauen und die eigentlichen Problemfelder hinter den in einem Glaubensgespräch gesagten Herausforderungen zu erkennen (welche ich als introvertier, intellektueller Evangelist liebe).

Jesus und Indianer Jones wußten, wie man eine Peitsche benutzte

Das ist richtig, check es aus, wie Jesus eine Peitsche machte und im Tempel für Probleme sorgte (Joh.2,15).

Jesus und Indiana “penetrated” die Realität. Hatten sie einmal eine Entscheidung getroffen, liessen sie nichts mehr als Reserve zurück.

Im großem Risiko beendeten sie das, wofür sie ausgezogen waren.

Tipps, um ein Indianer Jones Evangelist zu werden

Diese kommen allein von Mark Mittelberg, der über ein Jahrzehnt mehr Erfahrung als ich hat, wie man als Christ Zeugnis vom Evangelium ablegen kann.

  1. Atme tief ein. Du wirst dort jede Menge Sauerstoff brauchen, wo Du hingehst. Ich denke auch, dass es mir helfen würde, zu denken, dass es kein zurück gibt. So als würde man vorm Bungy Jumping tief Luft holen.
  2. Sag ein kurzes Gebet. Genauso wie Dr. Jones seine Drehbuchauthoren auf seiner Seite hatte, hast Du den Author der Geschichte auf Deiner. Du bist nicht alleine. Aber mach es schnell. Noch besser, mach es während Du tief einatmest.
  3. Öffne Deinen Mund. Das wird Deine Chance immens erhöhen, Worte herauskommen zu lassen. Ausserdem wird es Dein Gegenüber wissen lassen, dass Du dabei bist, etwas zu sagen.
  4. Lass es fliegen. Du hast Sauerstoff im Blut, Gott auf Deiner Seite und Deinen Mund geöffnet, jetzt steig ins Abenteuer ein und sieh zu, wie Gott arbeitet.

Kannst Du an andere Wege denken, wo Indiana Jones wie Jesus war? Fühl Dich frei einen Kommentar zu hinterlassen, oder schicke mir eine Sprachnachricht auf der rechten Seite bei “Nachricht senden”.

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