Mein persönliches Zeugnis

Bevor ich Jesus traf

Mein Traum College Baseball zu spielen, zerfiel. Tausende Stunden an Training lagen hinter mir, aber ich hatte meinen Körper übertrainiert, so dass ich mich von meiner Rückenverletzung nicht mehr erholte. Ich war deprimiert, weil dies meine einzige Hoffnung gewesen war, in der Welt selbstbewusst und wertvoll dastehen zu können. Also sass ich mit meinem Rückenproblem auf der Couch und füllte mich mit Fernsehen.

In der Zwischenzeit freundete ich mich in Biologie mit einem Typ an, der merwürdigerweise Pastor werden wollte. “Was? Wie willst Du damit Geld verdienen?” fragte ich ihn und er lachte nur darüber. Aber ich mochte ihn. Ich erzählte ihm von meinen Wochenenden voll Trinkerei und er öffnete sich mir gegenüber in seinem Problem, die Bibel mit seinem Wunsch, eine alleinerziehende Mutter zu daten, zu vereinen. Ich bin ziemlich sicher, dass er dachte, ich sei ein vollkommener Heide, aber ich fühlte mich nie verurteilt oder wußte nicht, wie fundamental verschieden unsere Ansichten von der Welt waren.

Eines Tages fragte einer seine Freunde mich, ob ich nicht Lust hätte, zu ihrem Hauskreis zu kommen. Und ich schrie nur innerlich: “Nein, sag nein!” Aber aus irgendeinem Grund kam aus meinem Mund: “Ok, klar!” heraus. “Was hast Du nur gemacht, B.J.” dachte ich.

Also ging ich aus reinem Pflichtgefühl hin, aber zu meiner eigenen Überraschung war ich von dem Leiter der Gruppe, der ein demütiger und inspirierender Bibellehrer und nur ein paar Jahre älter als ich war, fasziniert. Also entschied ich mich, für die die nächsten 4-5 Monate regelmäßig hinzugehen. Ich fing an zu beten und die Bibel zu lesen und wurde immer unzufriedener mit meinem Party- Lebensstil und meinen Baseball Träumen.

Aber trotz meines Bibellesens und Betens wurde ich immer leerer. Ich musste diese Leere füllen, also dachte ich, es würde helfen, wenn ich mit unterprivilegierten Kindern auf einem Campingplatz arbeiten würde. Der Bibellehrer meines Hauskreises leitete dies und ich ging mit und fühlte mich mehr oder weniger unwohl mit den Kindern.

Als ich Jesus traf

Während wir zurück zu meinem Auto fuhren, dass bei ihm zu Hause stand, stellte er mir Fragen, die ich nicht klar beantworten konnte.

“Wann wurdest Du Christ?”

“Wurdest Du schon getauft?”

Er lud mich ein, mit reinzukommen um mehr darüber zu reden. Ich glaubte an Gott und dachte, ich sei Christ, aber er bemerkte, dass etwas fehlte. Er erzählte mir eine Geschichte aus der Bibel von einem Mann namens Cornelius, der auch an Gott glaubte, aber dem etwas fehlte. Der Apostel Petrus ging zu ihm nach Hause und erzählte ihm und seinem gesamten Haushalt, wie Jesus am Kreuz starb und von den Toten auferstand. Und jeder, der seinen Glauben in ihn setzt, wird die Vergebung seiner Sünden erfahren. Und während Petrus sprach, glaubten sie und bekamen Vergebung und wurden mit dem Heiligen Geist gefüllt.

“Ist Dir das passiert, BJ?”

“Ich bin mir nicht sicher.” antwortete ich.

“Möchtest Du Dir sicher sein?” fragte er.

Ich hätte die Luft mit einem Messer zerschneiden können, so viel Freude war in dem Zimmer anwesend.

“Ja” antwortete ich.

Wir gingen ins Wohnzimmer und er sagte mir, was ich beten sollte. Ich erinnere mich nicht mehr an die exakten Worte, aber hier ist die Quintessenz von dem, was ich sagte:

“Jesus, ich habe mein Leben nicht für Dich gelebt und ich möchte Dich bitten, mir meine Sünden zu vergeben. Ich gebe Dir mein Leben.”

Sofort wurde ich mit einer Freude erfüllt, die es mir unmöglich machte, zu reden. Ich konnte nicht aufhören zu weinen. Er und seine Familie versuchten mit mir zu reden, aber für eine halbe Stunde konnte ich meine Worte nicht kontrollieren. Die gesamte Gegenwart Gottes erfüllte mein Herz.

Nachdem ich Jesus traf

Ich ging nach Hause und erzählte meiner Mutter, meinem Bruder, meiner Schwester, dann meinen Freunden und sogar Fremden, was passiert war. Dies war ziemlich merkwürdig für die Leute, da ich vorher sehr schüchtern gewesen war. Ich verlor ein paar Freunde und spürte sehr viel Ablehnung, aber ich hatte ein neues Leben in Jesus gefunden. Später sah ich auch, wie Jesus einen Bruder, meine Mutter und meine Schwester veränderte.

Und über ein Jahrzehnt später staune ich immer noch über die Kraft und Wahrheit von Jesus und seiner Botschaft in meinem Leben. Jesus zu folgen ist der Grund für meine Existenz.

Einladung

Was ist mit Dir? Hast Du jemals Jesus Dein Leben anvertraut? Würdest Du dies gerne tun?