Glauben: Ein Placebo oder ein wahres Gegenmittel für Krankheiten?

by BJ on July 10, 2012

Post image for Glauben: Ein Placebo oder ein wahres Gegenmittel für Krankheiten?

Einfach gesagt: Placebos funktionieren. Warum? Weil wir wie der Pavlovsche Hund darauf trainiert sind daran zu glauben, dass die Medizin uns heilen wird. Und je höher unsere Erwartungen sind, desto besser. Und je teurer die Pille ist, desto besser. Aber es ist nicht nur rein psychologisch. Endorphine werden als Schmerzmittel tatsächlich in unser Gehirn entlassen, allein durch die Tatsache, dass wir glauben, dass die sogenannte Medizin funktioniert. (Hier ist ein kurzes Video darüber)

Nicht- Christen können manchmal unsere wahren Erlebnisse mit dem wahren Jesus als Placebo ganz einfach weg erklären. Als seinen sie nicht mehr als Endorphine, die in unserem Gehirn durch religiöse Konditionierung und Erwartungen aktiviert werden. Weil wir einen hohen Preis zahlen um Jesus nachzufolgen, haben wir also genau wie ein Plazebo höhere konsistentere Erlebnisse als einfachere Glaubenssysteme.

Ist Dein Leben mit Jesus nur das Produkt Deines Glaubens? Oder ist Jesus das wahre Gegenmittel für Krankheiten?

Wie man in einem Gespräch über Jesus zeigen kann, dass er viel mehr das Gegenmittel als ein Placebo ist:

Du hast gerade Dein großartiges Zeugnis beendet, wie Jesus Dein Leben verändert hat um zu zeigen, dass Jesus auch das Leben Deines Gegenübers verändern kann. Aber Dein Nicht- christlicher Zuhörer sagt:

“Das ist schön für Dich! Es ist gut an etwas zu glauben, was Dich durch harte Zeiten bringen kann.”

Er hat gerade den Wert der Wahrheit vom Evangelium zunichte gemacht, indem daraus nicht mehr als ein subjektives Erlebnis mit richtig positiven Auswirkungen, genau wie ein Placebo, gemacht wurde. Hier ist, wie ich darauf reagieren würde:

BJ: Warte, warte. Ich denke, Du hast mich missverstanden. Kennst Du den Unterschied zwischen einem Placebo und einem Gegenmittel?
Gesprächspartner: Klar, ein Placebo ist wie eine Zuckerpille. Der Patient glaubt daran, dass es funktioniert, und wegen dieses Glaubens, welcher falsch ist, geht es ihm besser. Es ist ein psychologischer Trick. Ein Gegenmittel aber wird den Patienten heilen, egal ob er an die Pille glaubt oder nicht.
BJ: Genau, und ich möchte noch hinzufügen, dass schmerzlindernde Endorphine ins Gehirn entlassen werden wegen des Placebos. Und je teurer das Placebo ist desto besser die Wirkung. Also können religiöse Erlebnisse auch Endorphine ins Gehirn entlassen und so die Erwartung von diesen religiösen Glauben erhöhen, je nachdem wie hoch der Preis ist, den das jeweilige Mitglied der Religion zahlt. Denkst Du, dass ich denke, dass Jesus für mich eine Art Placebo ist, der mich durch schwere Zeiten bringt?
Gesprächspartner: Das ist eine rauhe Art dies zu sagen, aber Ja, das glaube ich.
BJ: Kein Zweifel, aber es gibt eine Menge physische Vorteile vom religiösen Glauben. 40 Minuten Meditation am Tag wird die grauen Teile deines Gehirns vergrößern. Mormonen leben 9-12 Jahre länger als der Durchschnittsamerikaner. Und dann erst die ganzen psychologischen Vorteile, die man bekommt, wenn man zu einer engen Gemeinschaft gehört. Obwohl diese richtige Vorteile von religiösem Glauben sind, sage ich etwas anderes:

Der Glaube an Jesus ist das Gegenmittel, wobei alle andere Glaubenssystemen mit Vorteilen Placebos sind. – Hier klicken um zu twittern!

Gesprächspartner: Das ist auf jeden Fall eine mutige Aussage. Sagst Du also, dass Du das Allheilmittel für die gesamte Menschheit gefunden hast??
BJ: Ja, Jesus ist das Gegenmittel. Das ist genau das, was er über sich selber gesagt hat, und was alle seine Nachfolger seitdem gesagt haben. Nur er kann die Krankheit heilen!
Gesprächspartner: Und die wäre?
BJ: Sünde, Rebellion gegen Gott, unsere radikale selbstzentrierte Natur. Nur er kann dies verändern.
Gesprächspartner: Wie?
BJ: Nur Jesus kann uns unsere Sünde vergeben und uns so eine neue menschliche Natur geben.
Gesprächspartner: Schau, BJ, das klingt ja alles ganz gut, aber sagen nicht alle Religionen, dass sie das Gegenmittel hätten?
BJ: Du hast recht. Warum treffen wir uns nicht auf einen Kaffee in der nächsten Woche und sprechen darüber, warum Jesus das Gegenmittel ist? Und ich werde mein Bestes tun, alle Deine Fragen zu beantworten…

Alles, was Du nun an diesem Punkt tun möchtest, ist, das Bild von Deiner Konversation im Kopf Deines Gesprächpartners zu verankern, nämlich dass Jesus das Gegenmittel für all seine und der der gesamten Menschheit, das Sündenproblem, ist. Wenn dieser Stein in seinen Schuh gelegt wurde, wird er sich entweder wieder mit Dir treffen wollen oder er von Deiner Intoleranz zu den anderen Religionen abgestossen sein.

Aber vielleicht wird seine Neugierde bis zum nächsten Treffen hinweg wachsen. Alles, was Du zu tun hast, ist zu beten und Deine Hausaufgaben zu machen um bereit zu sein, eine Verteidigung für den Glauben zu geben (1.Pet.3,15)

Tipps für Glaubensgespräche:

  1. Sei vorsichtig im Gebrauch von Deinem eigenen Lebenszeugnis und Erlebnissen. Ich weiß, dass manche sagen, dass dies der beste Weg sei ein Zeuge zu sein, aber manchmal kann es als ein rein psychologisches Phänomen abgetan werden, das passiert ist, um mit Schmerz und Leiden umgehen zu können.
  2. Sei vorsichtig, die physischen und psychischen Vorteile von anderen Religionen als unwahr oder falsch darzustellen. Sie sind real, aber sie können keine Sünden vergeben und geben dem Menschen auch nicht den Heiligen Geist. Gott hat uns mit einem Gehirn ausgestattet, damit wir uns auf religiöse Erlebnisse einlassen können, also ist es kein Wunder, dass andere Religionen auch wahre Erlebnisse haben können.
  3. Konzentriere Dich bei der Präsentation des Evangeliums auf seine Wahrheit (Wer ist Jesus? Warum ist er gekommen? Warum muss man glauben um ewiges Leben zu bekommen?), und nicht nur auf die emotionalen oder psychologischen Vorteile davon (z.B. das Gefühl von Freude, Freiheit von Schuld, eine liebende Gemeinschaft). Die Placebo und Gegenmittel Analogie kann dabei sehr hilfreich sein.
  4. Fühl Dich nicht dazu gezwungen alle Gründe in dem einen Moment geben zu müssen, warum Jesus das Gegenmittel ist. Bei mehrmaligen Treffen werden sich mehr Gelegenheiten ergeben, darüber zu reden und geben Dir mehr Zeit, Dich vorzubereiten, und Deinem Gesprächspartner die Möglichkeit, Vertrauen zu Dir zu gewinnen. Es ist häufig nicht gut, sofort alle Antworten zu haben.

Was denkst Du über die Placebo und Gegenmittel Analogie? Wie würdest Du anders reagieren? Du kannst unten einen Kommentar schreiben.

Previous post:

Next post: